Die 68er aus Sicht des Springer-Konzerns – Das Medienarchiv ’68

  • ping! Ja ich bin zurück und nun stolzer Studienreferendar am schönen Inda-Gymnasium in Aachen. Nachdem die anfängliche Aufregung und die plötzliche Umstellung auf einen geregelten Tagesablauf sich fürs erste gelegt haben, bin ich endlich wieder bereit, den geschätzten Lesern etwas neues zu präsentieren.
  • Etwas überraschend und abseits der bislang so harschen Meinung gegenüber kostenfreien Inhalten  im Internet (siehe dazu u.a. den recht aufschlussreichen Spiegel-Artikel: „Springer-Chef schimpft auf Web-Kommunisten!„) hat der Axel-Springer-Verlag nun plötzlich ein kostenfreies „Medienarchiv ’68“ ins Leben gerufen, in dem jeder Interessierte und Suchende eine recht umfangreiche Sammlung von Artikeln der „Bild“, „BZ“, „Berliner Morgenpost“, „Hamburger Abendblatt“ und „Welt“ finden kann. Alles in allem sind es rund 5.900 Beiträge die einen direkten Einblick in die Zeit zwischen 1966 bis 1968 geben. Damit stellt sich der Springer-Verlag gleichzeitig dem unter Historikern weit verbreiteten Vorwurf, die Bevölkerung seinerzeit mittels populistischer Artikel und Kommentare gezielt gegen die 68er aufgestachelt und damit seine Funktion als ein aufklärendes Medium missbraucht zu haben. Ein recht interessantes Unterfangen, in dem zu stöbern sich lohnt!

(Schlagzeile und Kommentar zum Tot des Berliner Studenten Benno Ohnesorg nach der Anti-Schah Demonstration am 3.06.1967 auf dem Kurfürstendamm in Berlin)

(via: F!XMBR, Quelle: Medienarchiv68)

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