„dem ist in seiner Hirnverbranntheit nicht mehr zu helfen“

Guido Westerwelle am 25. Oktober 2009

  • Nachdem der künftige Außenminister in seiner verpatzten Pressekonferenz vom 29. September schon für jede Menge negativen Wirbel (hier, hier oder hier) gesorgt hatte, legte dieser mit seinem diplomatischen Vorgehen gegenüber den Kritikern des neuen Koalitionspapieres nun ordentlich nach. Auf dem gestrigen Parteitag der FDP bügelte Westerwelle unter dem Jubel seiner Deligierten jeden Vorwurf von sozialer Kälte mit dem Satz ab:

„Wer das als kalte Politik bezeichnet, dem ist in seiner Hirnverbranntheit nicht mehr zu helfen“

  • Wie auch immer man zu Westerwelle oder neuen der Regierung stehen möge, der Umgang mit Medien und Öffentlichkeit gelingt ihnen bislang noch nicht. Schon gestern hatte die Kanzlerin (ich berichtete) die kritische Frage eines niederländischen Journalisten nur mit unwilligem Schulterzucken beantwortet und dafür vielfach ungläubiges Kopfschütteln geerntet (beispielsweise hier oder hier). Es bleibt zu hoffen, dass der Medienzirkus nun langsam vorbei ist und man endlich zum politischen Tagesgeschäft übergeht. Diesbezüglich wünsche ich den jeweiligen Verantwortlichen jedenfalls mehr Fingerspitzengefühl.
  • ein kompletter Mitschnitt von Westerwelles Parteitagsrede findet sich übrigens hier
Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in action news, kritisches, politisches und getaggt als , , . Fügen Sie den permalink zu Ihren Favoriten hinzu.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.