„Welches Europa wir wollen“

Die Juniorwahl zur Europawahl Knapp zwei Tage vor der Europawahl wurde auch am Gabriele von Bülow Gymnasium über die Zukunft Europas abgestimmt. Wahlberechtigt waren alle Schülerinnen und Schüler ab Klasse 10, die zu mehr als 87% an der Wahl teilnahmen. Wie bei einer richtigen Wahl üblich, so gab es auch in unserem Fall Wahlbenachrichtigungen, Wählerlisten, …

Aachen 1933 – 1945

Die Schülerinnen und Schüler des Inda-Gymnasiums haben während ihrer Projektwoche ein belastetes Kapitel der Aachener Geschichte erforscht. Zwischen 1933 und 1945 wurden auch in unserer Stadt Menschen aufgrund ihrer politischen, religiösen oder sexuellen Orientierung verfolgt und getötet. Viele dieser einstigen Tatorte sind seit damals zu unseren eigenen Plätzen geworden, die wir täglich besuchen, ohne ihre Geschichte zu kennen. Während unserer Recherche haben wir uns auf die …

Jakobstraße, Wehrhafter Schmied – religiöse Minderheiten & Zeugen Jehovas

Auch zu Zeiten des Nationalsozialismus gab es neben der katholischen und der evangelischen Kirche, religiöse Minderheiten, die von den Nationalsozialisten verfolgt und getötet wurden, da sie unter anderem den Kriegsdienst und den Hitlergruß verwehrten. Eine dieser Minderheiten gilt bis heute zu einer der Gemeinschaften, die sich am meisten gegen ihre Verfolgung gewehrt hat: Die Zeugen …

Großkölnstraße – Boykott, Entrechtung, Arisierung

„Die Juden sind unser Unglück“: Eine Parole, die man zur Zeit des Nationalsozialismus in jedem Stürmer-Kasten lesen konnte. Um die „Reinheit des deutschen Blutes“ zu bewahren, beziehungsweise wiederherzustellen, wurden zwischen 1933 und 1935 mehr als 50 Gesetze aufgestellt, die die Juden aus der Öffentlichkeit vollständig ausgrenzen und die Arisierung fortschreiten lassen sollten. Dazu gehörte das …

Gesundheitsamt – Euthanasie

Der Ermordung unheilbar Kranker und Behinderter hatte Adolf Hitler im Oktober 1939 mit einem Schreiben seine Ermächtigung gegeben: „unheilbar Kranken … [sollte] der Gnadentod gewährt werden“. Das Regime rechtfertigte  dies mit dem rassenpolitischen Grundsatz, dass behinderte Menschen beinahe genauso „unwürdig des Lebens“ seien und eine „Verschwendung von Geld“ bedeuten würden, wie Juden und andere von den Deutschen ausgegrenzte Gruppen. …